Sakrales und Säkulares friedlich vereint

Das dritte Drittel

Vorbemerkung im Sommer 2014: »Hoffentlich liest das niemand«, denke ich angesichts mancher Texte aus meiner Feder. Und ich lasse sie trotzdem stehen. Sie sind aus einer Lebens- und Glaubenssituation entstanden, die damals authentisch war. Ich bin weiter gegangen auf meiner Lebensreise, aber das ändert ja nichts daran, dass ich einmal dort in der Vergangenheit war und aus der damaligen Sicht geschrieben habe. Vielleicht sind solche Beiträge ja noch immer für Menschen gut, zu deren Situation sie passen. Heute würde ich über dieses Thema anders schreiben. Vielleicht tue ich das sogar eines Tages …
Mehr über die innere Entwicklung, die im Lauf der Zeit auch für felsenfest gehaltene Überzeugungen wandeln kann, in diesem Artikel: Hoffentlich liest das niemand
E
nde der Vorbemerkung.

Ist uns etwas verloren gegangen? Was einmal zum Alltag der Gemeinde Jesu Christi gehörte, klingt wie ein Märchen: „Es war einmal eine Gemeinde, in der Menschen geheilt wurden, wenn nur der Schatten eines Apostels auf sie fiel…“ Vielleicht denken wir noch: „Schön wäre es, wenn wir damals gelebt hätten. Dann hätten wir das miterleben können.“
Mancher hält jedoch das, was in der Bibel berichtet wird, bereits für eine Legende oder müht sich mit Erklärungen, warum das alles nicht wörtlich gemeint sein kann – oder zumindest nicht mehr für uns gilt.

Das erste Drittel: Erlösung

Wozu sind wir eigentlich als Christen berufen? Petrus gibt eine Antwort: Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel hinterlassen, damit ihr seinen Fußspuren nachfolgt: der keine Sünde getan hat, auch ist kein Trug in seinem Mund gefunden worden, der, geschmäht, nicht wieder schmähte, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet; der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid (1. Petrus 2, 21-24).

Die meisten Christen verstehen ohne besondere Probleme, dass Jesus für ihre Sünden gestorben ist, dass er, wie Petrus hier formuliert, unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz getragen hat. Die Vergebung, nachdem wir unsere Sünde erkannt, Buße getan, sie bekannt und Jesus Christus als unseren Erretter angenommen haben, glauben wir und
bekennen wir. Wir wissen: Ich bin errettet. Ich bin ein Kind Gottes. Damit haben wir das erste Drittel unserer Berufung gemeistert.

Das zweite Drittel: Ein anderes Leben

So weit, so gut. Aber was ist mit dem zweiten Teil? Petrus schreibt: …damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben… Ist das eine sichtbare und nachvollziehbare Realität in unserem Leben? Folgen wir wirklich seinen Fußspuren nach, meiden wir bewusst die Sünde, wird in unserem Mund kein Trug gefunden, schmähen wir nicht, obwohl wir geschmäht werden, leiden wir lieber, anstatt zu drohen? Vertrauen wir uns dem Gericht dessen an, der gerecht richtet, oder verschaffen wir uns das, was wir für Recht halten? Wenn unser Lebenswandel dem Vorbild Jesu ähnlicher wird, sind wir beim zweiten Drittel angekommen.

Das dritte Drittel: Geheilt und befreit

Das dritte Drittel fällt uns oft am schwersten: …durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid. Sofort kommt von vielen Seiten ein „Ja, aber…!“ Zum Beispiel: „Wenn Gott wollte, dass ich geheilt würde, könnte er es ja tun.“

Wenn wir wissen wollen, was Gottes Wille ist, brauchen wir in der Regel nur die Bibel aufschlagen. Als er die Schöpfung vollendet hatte, war sie, nach dem eigenen Urteil Gottes, sehr gut. Krankheit, Schmerz und Leid kamen mit der Sünde in die Welt. Wenn Gott nicht der Urheber der Sünde ist, ist er auch nicht der Urheber von Krankheit und Schmerzen. Im Gegenteil, schon im Alten Testament wird klar, was Gott will: Wenn du willig auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst und tust, was in seinen Augen recht ist, seinen Geboten gehorchst und all seine Ordnungen hältst, dann werde ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der HERR, der dich heilt. (2. Mose 15, 26) Krankheiten werden hier als Folge der Auflehnung gegen Gott genannt, aber: Er ist der Herr, der dich heilt. Das ist seine erklärte Absicht.

David bestätigt in Psalm 103, 1-3: Preise den HERRN, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen! Preise den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten! Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten. Mit dem „vergibt alle deine Sünde“ haben wir weniger Probleme als mit dem „heilt alle deine Krankheiten“.

Was vor Augen ist

Warum ist das so? Vielleicht liegt es daran, dass man Sünde nicht sehen kann. Sünde ist abstrakt, während eine Krankheit sich an ganz konkreten Merkmalen feststellen lässt. Wenn jede Sünde als ein grüner Punkt auf dem Unterarm sichtbar wäre – würden wir dann vielleicht so gebannt auf die mit Punkten mehr oder weniger bedeckte Haut starren wie auf die Symptome einer Krankheit? Fiele es uns schwerer, an die bereits von Christus am Kreuz vollbrachte Erlösung zu glauben, weil wir ja diese grünen Punkte mit unseren eigenen Augen sehen? Würden wir sagen: „Vielleicht will Gott ja, dass ich diese grünen Punkte mit mir herumtrage, weil ich dadurch Geduld lernen soll?“

Wenn die Bibel die Wahrheit sagt, dann trug Jesus am Kreuz sowohl unsere Sünde als auch unsere Krankheit. Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet. Jedoch unsere Leiden – er hat sie getragen, und unsere Schmerzen – er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. (Jesaja 53, 3-5)

Ich sehe eigentlich nur eine ganz simple Schlussfolgerung: Wenn Jesus meine Krankheit bereits ans Kreuz getragen hat, welchen Grund sollte es dann geben, dass ich sie noch trage? So wie er für meine Sünde, meine Schuld gelitten hat, so hat er auch für meine Schmerzen, meine Krankheit gelitten. Entweder, die Bibel lügt, oder das ist die Wahrheit. Da gibt es kein „Ja, aber…“ und keine Einschränkungen.

Warum sind dann Christen krank?

Jesus hat den Kranken gedient, indem er das Evangelium vom Königreich predigte und sie heilte. Die Jünger taten genau das gleiche. Nach der Himmelfahrt Jesu hören die Berichte über Heilungen nicht auf. Die Christen akzeptierten damals offenbar Krankheit nicht als unabänderliches Schicksal, sondern wurden aktiv dagegen, denn Kranke gab es auch in der ersten Gemeinde.

Eine Ursache für Krankheit und Leiden nennt Paulus: Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt. Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen. Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet. (1. Korinther 11, 29-31)

Was meint Paulus hier mit dem Zusammenhang zwischen Krankheit und Abendmahl? In den Sätzen davor wird deutlich, dass es in der Lokalgemeinde Spaltungen und Parteiungen gab, andere kamen hungrig oder betrunken zum Abendmahl, die Reichen beschämten die Armen… womit wir wieder beim zweiten Drittel der Berufung sind, dem Lebenswandel. Gleich anschließend malt der Apostel den Korinthern aus, wie ihr Leben statt dessen aussehen sollte (Kapitel 12). Wenn Sünde in unserem Leben bewusst toleriert wird, berauben wir Gott der Möglichkeit, die Folgen der Sünde, von uns fernzuhalten.

Das hat nichts damit zu tun, dass wir einer Versuchung erliegen und sündigen. Wir alle fallen und stehen wieder auf. Niemand ist davor sicher, zu sündigen. Aber wir haben einen freien Willen, wir haben die Möglichkeit, eine Wahl zu treffen: „Ich will heilig leben. Ich will den Weg der Gerechten gehen. Ich will – und selbst wenn ich sieben mal siebzig mal wieder um Vergebung bitten muss. Ich will.“

Eine zweite Ursache für ausbleibende Heilung ist – man traut sich kaum noch, es zu sagen – Unglaube. Ich weiß, dass dies oft als Vorwurf an den Kranken, als Angriff gar, empfunden wird.
Vielleicht hilft wieder der Vergleich mit der Errettung beim Verständnis: Jesus ist für die Sünden aller Menschen gestorben. Jeder einzelne von den Milliarden Menschen ist gemeint. Aber um tatsächlich ein Kind Gottes zu werden, ist Glaube notwendig. Jemand muss uns das Evangelium vom Königreich sagen, wir müssen es glauben. Das ist eine simple Entscheidung. „Ich glaube, dass Jesus für mich gestorben ist. Ich glaube, dass damit meine Schuld, die mich von Gott trennt, bezahlt ist. Ich glaube, dass ich von blutroter Sünde schneeweiß gewaschen bin.“

Wir wissen, dass Errettung ohne Glauben unmöglich ist. Würden wir das auch glauben, wenn die erwähnten grünen Punkte auf unserer Haut nicht sofort verschwunden wären? Oder würden da die Zweifel einsetzen?

Nicht ohne Glauben

Genauso wird Heilung nicht ohne Glauben geschehen. Wir lesen in Markus 6, 5-6 über Jesus: Und er konnte dort kein Wunderwerk tun, außer dass er wenigen Schwachen die Hände auflegte und sie heilte. Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Wenn ein Mensch nicht selbst glauben konnte, glaubten andere für ihn, so der Synagogenvorsteher für seine sterbende Tochter, der Mann für seinen epileptischen Sohn und viele andere in der Bibel. Glaube und Heilung gehören so eng zusammen wie Glaube und Errettung.

Also ist es nie und nimmer ein Vorwurf an einen Kranken, wenn man ihn daran erinnert, dass Glaube notwendig ist. Niemand will dem Leidenden auch noch die Schuld in die Schuhe schieben: „Du hast nicht genug geglaubt…“ Vielmehr tut es uns oft gut und ist notwendig, dass wir an den notwendigen Glauben erinnert werden. So ging es mir in einer langen Krankheit. Meine Frau und mein Pastor erinnerten mich und stärkten mich, als mein eigener Glaube schwach geworden war. Ich gab zu, dass ich zweifelte und bat wie der Vater des Jungen in Markus 9, 24: „Herr, hilf meinem Unglauben!“

Es ist und bleibt nun einmal unsere Entscheidung, was wir glauben wollen. Glauben wir dem Wort Gottes, dass Krankheit niemals Gottes Wille sein kann, dass Jesus unsere Krankheit bereits getragen hat – oder glauben wir den Zweiflern, die uns darauf hinweisen, das sei naiv oder gar gefährlich und uns stundenlang Fälle aufzählen, bei denen Christen krank waren und blieben.

Zweifellos gibt es diese Fälle, geschieht die Heilung nicht immer sofort. Paulus musste einen Mitarbeiter krank zurück lassen, Jesus konnte in seiner Heimatstadt kein Wunder tun. Jesus musste mehrere Ansätze machen, um den Blinden in Markus 8 zu heilen.

Hat das Paulus oder Jesus dazu veranlasst, am Willen Gottes zur Heilung zu zweifeln?

Nicht immer sofort

Nicht jede Heilung geschieht augenblicklich. Manche Heilung braucht Tage, Wochen, Monate – mitunter sogar Jahre. Aber wenn Du Menschen fragst, die über einen längeren Zeitraum geheilt worden sind, werden sie Dir vermutlich die gleiche Antwort geben, die ich aus meiner Erfahrung mit der Heilung von Hodenkrebs – und anderen Heilungen – gebe: „Ich habe an dem Willen Gottes, mich zu heilen, festgehalten, obwohl alle Umstände das Gegenteil sagten. Ich hatte mich entschieden: Jesus hat meine Krankheit bereits getragen. Ich hatte Schmerzen, ich war objektiv betrachtet krank. Die Ärzte haben das bestätigt und ich wusste es sowieso. Aber Krankheit ist nicht von Gott gewollt, nicht von ihm verursacht. Und vom Teufel nehme ich keine Geschenke an. Deshalb blieb ich über Monate und Jahre dabei: Gott will nicht meine Krankheit. Ich werde gesund.“

Es gab genug Menschen, die mir „die Augen öffnen“ wollten, mich veranlassen wollten, mich „der Realität zu stellen“. Es gab fromme Stimmen, die mir etwas vom „unerforschlichen Willen Gottes“ erzählten. Es gab gläubige, ernsthafte Christen, darunter Älteste und Pastoren, die nicht mit meiner Heilung rechneten. Ich hielt mich am Wort Gottes fest: Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird. Diese Verheißung aus dem Kapitel 12 über den Glauben aus dem Hebräerbrief gilt jedem, ob krank oder gesund. Ich bin – und war damals – überzeugt, dass Gott zu seinem Wort steht.

Im März 2002 erlebte ich dann, wie der Krebs weichen musste. (Siehe Krebs, wo ist dein Stachel

Ganz praktisch

Leidet jemand unter euch? Er bete. Ist jemand guten Mutes? Er singe Loblieder. Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden (Jakobus 5, 13-15).

Noch praktischer geht es ja kaum, diese Anweisungen sind eigentlich unmissverständlich. Was Jakobus hier empfiehlt, entspricht der ersten Erfahrung, die die Jünger mit der Heilung von Kranken gemacht hatten, als Jesus sie ausgesandt hatte: Und sie zogen aus und predigten, dass sie Buße tun sollten; und sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Schwache mit Öl und heilten sie (Markus 6, 13). Dann fährt Jakobus fort:

Bekennt nun einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung (Jakobus 5, 16).

Es ist nicht das Öl, das gesund macht – das Öl ist lediglich ein Symbol, das dabei helfen kann, den Glauben zu stärken. Die meisten Heilungen in der Bibel sind ohne Salbung mit Öl geschehen. Und ohne Älteste. Wenn jemand keine Ältesten hat, die er rufen könnte, wird das nichts daran ändern, dass Gott den Glauben sieht und ein Belohner ist. Wir trauen doch unserem Gott nicht zu, dass er sagt: „Ätsch, keine Ältesten, kein Öl… Pech gehabt!“

Es kann ganz schnell gehen, es kann dauern. Der Grund ist uns oft nicht verständlich. Ich habe schon allerlei Erklärungen gelesen und gehört, aber manches muss ich nicht verstehen. Daniel verstand vermutlich auch nicht, warum er auf eine dringend benötigte Gebetserhörung warten musste, und als er die Erklärung des Engels hörte, mag er womöglich nicht viel mehr Durchblick gehabt haben als vorher: Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir 21 Tage entgegen. Und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich wurde dort entbehrlich (Daniel 10, 13).

Ich mache jedem, der krank ist, Mut: Gott will heilen. Dein Glaube mag schwach sein, aber halte ihn fest. Senfkorngröße ist ausreichend, sagt die Bibel. Nimm täglich die Medizin des Wortes Gottes zu dir und lass dich nicht beirren: Jesus hat Deine Krankheit bereits ans Kreuz getragen. So wie Deine Errettung aus den Sünden bereits bezahlt wurde, wurde die Errettung aus der Krankheit bereits bezahlt. Danke Jesus für das, was er bereits getan hat: Deine Krankheit hat er schon getragen. Suche die Nähe Gottes, suche Gemeinschaft mit Menschen, die deinen Glauben stärken. Halte dein Vertrauen auf das Wort Gottes fest und lass dich nicht beirren von Stimmen der menschlichen Vernunft. Dann wird es dir gelingen, auch das dritte Drittel der Berufung zu erleben: Durch seine Striemen bist du geheilt worden.

Ein Beispiel

Dr. A. B. Simpson war Geistlicher der Presbyterianischen Kirche. Als er Mitte 40 war, bekam er ernsthafte Herzprobleme. Der beste Herzspezialist seiner Zeit sagte, dass man nichts für ihn tun könne.

Obwohl Simpson Absolvent eines Theologischen Seminars und Prediger des Evangeliums war, hatte er die Bibel nie unter dem Aspekt Heilung studiert. Als nun seine Krankheit lebensbedrohlich wurde, beschloss er, sich vom Dienst freistellen zu lassen. Er studierte täglich zehn bis zwölf Stunden die Bibel. Er nahm nichts ausser der Bibel und einem Notizbuch und zog sich Tag für Tag zurück.

Nachdem er zwei Wochen lang nichts anderes getan hatte, war er davon überzeugt, dass ihm göttliche Heilung zustand. Es ging ihm nicht besser, aber er schrieb, trotz der unveränderten Symptome, folgendes nieder: „Nachdem ich das Wort Gottes eingehend studiert habe und zu dem Schluss gekommen bin, dass uns Heilung für den physischen Leib heute genauso gehört wie die Vergebung und Auslöschung der Sünden, nehme ich jetzt Jesus als meinen Heiler an.“

Einige Zeit später predigte er über Matthäus 8, 17: Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten. Er sagte den Zuhörern, dass er sein Leben lang gehört und gepredigt hatte, Jesus habe unsere Sünden getragen. Aber erst jetzt, in der Mitte seines Lebens, habe er erkannt, dass Jesus auch unsere Krankheiten trug.

Dann sagte er: „Ich möchte euch sagen, dass Jesus meine Herzkrankheit auf sich genommen hat. Darum plage ich mich nicht mehr damit herum.“ Während es das aussprach, fühlte er sich unverändert krank.

Sein Kopf sagte: Du hast einen Narren aus dir gemacht. Du hast gesagt, dass Jesus deine Krankheit auf sich genommen hat und bist immer noch so krank wie vorher.

Aber in seinem Inneren sagter er: Gemäß Matthäus 8, 17 bin ich geheilt, denn Jesus trug meine Schwachheiten und meine Krankheiten.

Schließlich gewann er nach und nach seine Kraft zurück, bis sein Herz vollkommen wiederhergestellt war. Weil er die Wahrheit erkannt, und sie trotz der gegenteiligen Umstände bekannt und daran festgehalten hatte, wurde Dr. Simpson vollständig geheilt.

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