Die Zeitmaßstäbe Gottes sind nicht immer deckungsgleich mit unseren menschlichen Vorstellungen. Manches, was wir als »nicht erfüllte – also wohl falsche« Prophetie beiseite legen, erweist sich später als Reden Gottes, das wir lediglich einem falschen Zeitpunkt zugeordnet haben. Anlässlich der jüngsten Worte über Berlin, die im Mai 2008 in Lakeland, USA gesprochen wurden, will ich einen Blick zurück werfen und die Leser einladen, sich mit mir Gedanken darüber zu machen, was womöglich über die Jahre aus dem Blickfeld geraten ist.
Ich beschränke mich dabei hauptsächlich auf die Stadt Berlin, denn was hier geschieht, wird – auch das kehrt in den folgenden Worten wieder – Ausstrahlungskraft über die Stadt hinaus haben. Ich beschränke mich auch auf die Prophetien, bei denen ich persönlich anwesend war oder bei denen ich die Menschen kenne, die im Namen Gottes gesprochen haben.
Für Leser, die mit dem Bereich des Prophetischen nicht allzu vertraut sind, möchte ich hinzufügen, dass der Stil, die Ausdrucksweise eines Menschen nicht außer Kraft gesetzt wird, wenn er prophetisch redet. Das prophetische Wort eines Bauarbeiters wird anders klingen als das eines Theologen. Aber das, was der Bauarbeiter sagt, kommt genauso vom Heiligen Geist wie das, was der Theologe ausspricht, wenn es von Gott inspiriert ist.
Ich habe gezögert, eine Prophetie aufzunehmen, die ich selber empfangen habe. Aber ich meine den Heiligen Geist so zu verstehen, dass sie in diesen Zusammenhang gehört. Nun denn, so soll es sein.. Genug der Vorrede.
Im August 1987 (2 Jahre vor dem Ende der Deutsch-Deutschen Teilung) gab Gwen Shaw dieses Wort weiter:
Ich werde Berlin wiederum heimsuchen; nicht, wie ich diese Stadt zuvor heimsuchte mit Feuer und Gericht, durch das sie zerrissen, blutend, zerbrochen und zerstört zurückblieb; sondern ich will sie heimsuchen mit dem Feuer meiner Gnade und meiner Herrlichkeit, mit Feuer, das die Fesseln zerstört und die Gefangenen befreit.
Ja, ich will diese Stadt heimsuchen; denn es ist die Stadt in Deutschland, die ich besonders liebe, und zwar den Ostteil wie den Westteil. Ich werde Heilung und Stärke ausgießen und über ihr die Nation erneuern. Denn diese Stadt wird eine Obergemach-Erfahrung machen, in der ich die »Petrusse« und die »Johannesse« ausrüsten will, die mein Feuer durch ganz Deutschland tragen werden und bis an die äußersten Enden der Erde.
Ein Lied wird in den Straßen Berlins gehört werden, ein Lied der Liebe, des Lebens und der Heilung. Ein Fluss des Heils wird durch Berlins Straßen fließen; denn ich bin ihr Gott. Ich habe die Fundamente dieser Stadt in alten Zeiten gelegt, und ich werde sie bewahren. Sie wird mein »Jerusalem« sein, ja mein Edelstein Deutschlands; denn ich werde jeden Geist Nimrods überwinden, der versucht hat und noch versucht, sie zu beherrschen.
Glückselig sind diejenigen, die mir dienen in den Straßen Berlins. Freut euch und seid dankbar und teilt die Freude, die ich euch gegeben habe, jedermann in allen Teilen meiner Stadt Berlin mit. – Die Mauer kann nicht stehen bleiben, sie wird fallen.
Ich dachte, als ich diese Worte hörte: »Die Mauer soll fallen? Nie und nimmer.« Als die Mauer 1989 gefallen war, dachte ich: »Jetzt geht es los mit der Erweckung!« Aber geistlich passierte nichts Außergewöhnliches.
Im Mai 2000, als in Berlin der Jesus-Tag stattfand, veröffentlichte Titika Schmidt diese (bereits acht Jahre alte) prophetische Sicht:
23.05.1992. An diesem Tag fand der erste große Jesus-Marsch in Berlin statt. Wir haben uns daran nicht beteiligt, sondern fuhren am Nachmittag gegen 15:00 Uhr in Richtung Harz. Während mein Mann das Auto steuerte, bewunderte ich die liebliche Mai-Landschaft und den weiten Blick. Dann plötzlich und unvermittelt sah ich eine offene Vision. Das heißt, dass ich im Geist mitten in die himmlischen Ereignisse versetzt wurde und dass diese mir nicht nur als innerer Eindruck vermittelt wurden. Dieses Erlebnis dauerte nach unserem Zeitempfinden etwa 10-15 Minuten.
Währenddessen merkte niemand, auch ich nicht, dass ich abwesend war. Erst als es vorbei war, erkannte ich, dass ich im Geist war. Ich sprach mit niemandem darüber, sondern schrieb alles später auf und versiegelte es. Ich werde jetzt geleitet zum Jesus-Tag 2000 das Gesehene zu veröffentlichen.
Hier ist die Vision:
Ich sah plötzlich den Himmel sich öffnen und die Heere des Himmels über Deutschland Krieg gegeneinander führen. Es waren Drachen da und Monster, ähnlich wie Dinosaurier, dazu dunkle Kreaturen, die haarig und unbeschreiblich hässlich waren. Gegen diese kämpften weiße Gestalten, die so eng aneinander gereiht waren, dass man sie einzeln nicht erkennen konnte. Sie hielten Schwerter und Ketten. Sie haben die Übermacht gewonnen und legten ihre Ketten an die finsteren Kreaturen.
Dann wurde mir die Landkarte von Europa gezeigt. Mittendrin, von Deutschland aus, wuchs ein mächtiger hoher Turm in den Himmel empor. Eine Stimme sagte laut: »Das ist das Nachkriegsdeutschland, das in den Himmel gewachsen ist.« Dann sah ich eine starke Hand, die einen eisernen Stab hielt, vom Himmel herunterkommen. Sie zerschlug den hohen Turm.
Nach diesem sah ich an der Stelle des Turmes ein kleines Licht brennen, das immer größer wurde, bis es wie ein Stern leuchtete. Dann gingen Strahlen von diesem Stern aus, zu allen großen Städten Europas und darüber hinaus in die ganze Welt. In den Städten, die von den Strahlen erreicht wurden, zündete sich ein ähnlicher Stern an, der wuchs. Doch der erste Stern in Berlin blieb größer. Die Strahlen und die Sterne wurden immer mehr, bis die ganze Welt von Deutschland aus erreicht wurde.
Nach diesem sah ich den Thron Gottes, auf dem Jesus saß. Es war Nacht. Das einzige Licht war Sein weißes Gewand. Dann wurden Jesus deutsche Städte gezeigt. Ihre Namen wurden laut gerufen und sie erschienen in der Dunkelheit. Sie waren alle dunkel, sehr schmutzig und schienen verödet zu sein. Dann floss Blut durch die Straßen und reinigte diese Städte, die Plätze und die Häuser.
So wurde eine Stadt nach der anderen dem Lamm auf dem Thron präsentiert und er begnadigte und reinigte sie. Da hörte ich eine laute Stimme rufen: »Warum, gerechter Richter, begnadigst Du dieses Land, das so viel Blut vergossen hat?« Jesus antwortete von seinem Thron: »Wo die Sünde zugenommen hat, ist die Gnade überreich geworden.« Dann sagte die erste Stimme laut: »Und was ist mit Israel? Hast Du vergessen, was damit geschah?« Jesus antwortete darauf: »Aus diesem Volk wird in den letzten Tagen Rettung für Israel kommen, wie in den Tagen Josephs.«
Damit endete die Vision.
Auslegung und Kommentare
Im himmlischen Bereich beginnt der geistliche Kampf um die Befreiung Deutschlands. Die finsteren Kreaturen sind die Mächte und Fürsten des Bösen, die in der unsichtbaren Welt über Deutschland herrschen. Die weißen Gestalten repräsentieren die Heiligen, die in gemeinsamen Kampf gegen das Böse stehen. Die Tatsache, dass die Heiligen so eng aneinander gereiht standen, spricht für eine starke Einheit im Geist und eine Verdichtung in Zahl und in der Anstrengung. Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen (Mächte) der Bosheit in der Himmelswelt. (Epheser 6, 12)
Der Kampf der Heiligen geschah im Himmel und mit Waffen die geistlich sind: Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen; so zerstören wir Vernünfteleien und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und nehmen jeden Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi und sind bereit, allen Ungehorsam zu strafen, wenn euer Gehorsam erfüllt sein wird. (2. Korinther 10, 3-6). Darum war ihr Sieg bestimmt.
Nachdem die Mächte der Finsternis gebunden wurden, ist der Turm der Gottlosigkeit sichtbar geworden. Dieser Turm stellt die Selbsterhöhung dar. Im Nachkriegsdeutschland ist die Gottlosigkeit, insbesondere das Vertrauen in die eigene Kraft und den eigenen Verstand, stark gewachsen.
Die Menschen, anstatt Gott die Ehre für die Errungenschaften der letzten 50 Jahre, den Wohlstand, die Sicherheit und die Wiedervereinigung zu geben, betrachten den Erfolg als Ergebnis der eigenen Leistung. Daraus resultiert ein unbeugsamer Stolz, der zur Rebellion gegen Gott führt. Durch die Frucht des Baums des Guten und des Bösen ernährt, strebt das Volk an, die Weisheit Gottes zu erreichen, ohne Gott annehmen zu wollen. Auf diesem Fundament wächst jede Menge Ungerechtigkeit.
Wenn dieser Turm nicht zerstört wird, kann Deutschland nur den Fluch und den Fall erwarten. Das ist nicht der Wille des Herren für die Nation. Also müssen die Fürbitter gegen die Selbsterhöhung, die das Anfachen einer Erweckung verhindert, unaufhörlich angehen, denn es ist versprochen: Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben, zu deinem Besitz die Enden der Erde. Mit eisernem Stab magst du sie zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen. (Psalm 2, 8-9)
Nach dem Zerbruch des Hochmuts des Herzens im Land, ist ein starkes Licht in Deutschland gewachsen, was die Wahrheit des Evangeliums Jesu Christi darstellt. So wie das deutsche Volk anfangen wird, zum Herren zurückzukehren, so wird ein starker Impuls vom Land ausgehen und allmählich die ganze Welt mit der Wahrheit erreichen.
In dieser Phase wird die Herrschaft Jesu, als des Herren aller Herren erkannt. Die Erlösten werden ihre Städte vor Seinen Thron bringen, um für sie Gnade zu erbitten. Jesus wird sich bitten lassen und so wird die Welle der Erweckung, von der einen Stadt in die andere, schnell rollen. Die Menschen werden das Kreuz umarmen und Jesus bereitwillig folgen.
Hier müssen die Beter vorsichtig werden: unser Widersacher, der Ankläger der Brüder läuft herum, um zu verschlingen, wen er kann. Dieser wird nämlich versuchen, die Deutschen durch ein schlechtes Gewissen und die Anklage der Vergangenheit von der Rettung abzuhalten. Das Wort des Herren muss proklamiert werden, dass die Erlösung nicht durch gute Werke erreicht wird, sondern gratis durch die Begnadigung und die Vergebung von Gott selbst ausgeht. Die Menschen müssen lernen, nicht endlos Buße zu tun, sondern vielmehr dem Blut Jesu zu vertrauen, das uns von jeder Ungerechtigkeit reinigt.
Jesus begehrt, Deutschland nach seinem geistlichen Aufwachen als Licht der Welt einzusetzen. Er wird die Verheißung an Israel geben und will dabei Deutschland als Quelle des Reichtums für die Rettung der Juden gebrauchen. Der Teufel hat in der Vergangenheit oft versucht, dieses Volk von genau dieser Berufung und Bestimmung abzubringen. Er wird aber keinen Erfolg haben, der Sieg ist gewiss. Ein großartiger Plan ist in dem Herzen unseres Herrn! Die Erweckung wird kommen! Alles deutet daraufhin, dass das Reich des Himmels vor den Toren unseren Landes steht. Lasst uns aufstehen und die Tür aufmachen! Die Stunde ist gekommen! Amen.
Im Sommer 2000, wenige Wochen später, war Reinhard Bonnke in Berlin. Ich war als Seelsorgehelfer dabei. Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass mit seiner Evangelisation das große Wirken Gottes beginnen würde. Er sagte:
Vor einigen Wochen hatte ich einen Traum, in dem ich sah, wie eine Millionenschar von Menschen sich zu einem Gottesdienst in Berlin versammelt hatte. Ich hörte die Stimme eines Predigers und dachte zuerst, ich wäre es selbst. Doch als ich genauer hinschaute, sah ich, es war jemand anderes.
Wenn das wahre Evangelium in seiner ganzen Kraftfülle mit Zeichen und Wundern verkündet wird, reicht es aus, sämtliche Mauern der Gleichgültigkeit und Ablehnung in Deutschland, Schweiz und Österreich sowie in allen anderen europäischen Staaten zu durchbrechen. Das kann über Nacht geschehen und wird durch nichts mehr aufzuhalten sein. Gott hat Europa noch längst nicht abgeschrieben. Nach wie vor hat er seine rettenden Arme danach ausgestreckt.
Heute ist der Tag der Errettung! Ich bin davon überzeugt, dass das, was wir gegenwärtig in Afrika erleben, ein Vorgeschmack ist auf noch größere Werke Gottes. Er hat verheißen: Es wird geschehen, dass ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben, und eure jungen Männer haben Visionen. Auch über Knechte und Mägde werde ich meinen Geist ausgießen in jenen Tagen (Joel 3,1f).
Ich dachte also wieder: »Jetzt geht es los. Morgen früh. Oder spätestens am Nachmittag.« Aber unsere evangelistischen Anstrengungen mit Reinhard Bonnke brachten zwar Bekehrungen mit sich, von Erweckung konnte man jedoch nicht guten Gewissens reden. So ging auch das Jahr 2000 ohne nennenswerten Aufbruch dahin.
Im April 2001 hörte ich diese Prophetie von Arndt Kischkel
Ich sah das Brandenburger Tor vor mir. Ich sah die massiven Säulen, den Torbogen und die Quadriga darüber. Die Säulen im Mittelteil erschienen besonders mächtig. Schließlich konnte ich auf ihnen Aufschriften erkennen: Auf der ersten Säule stand ‘Nationalstolz’, auf der zweiten: ‘Geist des Krieges’ und auf der dritten: ‘Ablehnung des Heiligen Geistes’. Dann traten plötzlich Fürbitter hervor, die umstellten das Tor. Sie schienen über einen längeren Zeitraum zu fasten und zu beten.
Und ich sah, wie die Säulen in der Mitte des Tores plötzlich zu bröckeln begannen. Mit großer Kraft barsten schließlich alle Säulen in der Mitte, das Brandenburger Tor wurde nur noch von den beiden Außensäulen gehalten. Und eine mächtige Flut von Licht strömte plötzlich durch dieses aufgebrochene Tor. Eine Flut, die sich in der Stadt Berlin immer mehr auszubreiten schien.
Und ich hörte, wie Gott sagte: »Wenn mein Licht in dieser Stadt durchbrechen wird, dann wird mein Volk sehen, wie ich in Berlin Zeichen und Wunder wirken werde, wie sie in diesem ganzen Land noch nicht geschehen sind. Ich werde diese Stadt dazu bringen, sich vor mir zu demütigen. Sie wird nicht länger die vaterlose Stadt sein. Sie wird die Stadt des Vaters genannt werden. Ich werde in ihr Leiter berufen, die Beziehungen zu den armen Ländern pflegen werden. Sie werden von meiner Barmherzigkeit getrieben sein.
Ich werde meinen Geist auf die Jugend der Stadt ausgießen, und sie wird mich ehren. Sie werden für mich auf die Straße gehen, sie werden unter offenem Himmel Anbetungskonzerte veranstalten. Und mein Geist wird auf sie kommen.
Die Gaben des Himmels darf diese Stadt empfangen und sie wird sie bis in entfernte Länder bringen. Diese Stadt ist berufen, meinen Plan zu erfüllen, denn sie soll die Botschaft des Friedens zu den Nationen bringen und sie soll bei meiner Wiederkunft für ihre Liebe zu meinem Volk gerühmt werden.
In ihr sollen Werke entstehen, die sich noch einmal ganz der Evangelisation und den Barmherzigkeitsdiensten hingeben. Mitarbeiter werden in meinem Geist in der Weise dienen, dass sie andere anleiten werden, mein Reich auszubreiten. Sie werden Menschen ausbilden, in der Endzeit Strukturen eines großen Netzwerkes für die Erlösten zu schaffen.
Ich werde Berlin als Hauptstadt meiner endzeitlichen Pläne erwählen. Von dort will ich Gräben zwischen den Völkern zuschütten. Und die Verbindungen und die Liebe zu Israel wird wie ein Strom von meinem Thron sein, in dem das Volk von den Sünden der Väter geheilt werden wird.«
Ich erkannte, wie Jesus voll Zuneigung von seinem Thron die Stadt Berlin betrachtete. Er schien zu lächeln. Dann sagte er: »Ich liebe diese Stadt! Ich liebe Berlin! Diese Stadt ist in meinen Augen wie der Bär, der in ihrem Wappen zu erkennen ist. Ich rufe Berlin auf, seine Bärenkraft in mir zu erlangen! Ich fordere die Stadt zu geistlicher Leiterschaft heraus!«
Zum Segen Berlins wird man in der Endzeit sagen: Berlin freut sich über des Herrn Wort, wie eine, die große Beute macht. (vgl. Ps.119,162)
Doch 2001 brachte wiederum nicht den verheißenen Durch- und Aufbruch. Im Oktober 2002, beim Berlin Worship Weekend, sagte Martin Scott:
Berlin hat viele Gaben, aber der Herr ist dabei, die Gaben der Zuflucht, Gastfreundschaft und Barmherzigkeit aufzudecken. In der Vergangenheit hat die Stadt Berlin ihre Tür für andere Rassen geöffnet und ihnen ein Zuhause und einen Ort gegeben, an dem sie gedeihen konnten. Der Herr ruft Berlin erneut, eine Stadt der Gastfreundschaft zu sein.
Dies ist eine Stadt, in der die Gemeinde geschwächt wurde und der Feind diese Gabe ausgenutzt hat, indem er Soldaten in der Stadt versammelt hat. Nun befindet sich die Leiterschaft in der Stadt in einer Übergangszeit. Viele von denen, die in Leiterschaft stehen, befinden sich im Übergang/in Veränderung. Der Herr hat manche beiseite oder ganz aus dem Bild genommen, so dass sie vor dem Blick der Öffentlichkeit verborgen sind. Andere hat er an einen anderen Ort gebracht. Aber für sie alle war Zerbrochenheit der Weg. Viele Tränen wurden in der Gemeinde dieser Stadt vergossen und werden noch vergossen werden, denn durch Zerbrochenheit und das Fließen von Tränen wird diese Stadt dazu freigesetzt werden, eine Stadt der Barmherzigkeit zu sein. Er ist dort dabei, eine echte Gabe der Barmherzigkeit wiederherzustellen, wo ein Platz für alle Kinder Gottes sein wird.
Auf der Stadt liegt eine Salbung zu versammeln, die in großem Maße ausgegossen werden wird, während Leiter für Leiter durch diese bedeutsame Übergangszeit geführt wird. Dies wird zu gegebener Zeit auch zu einem Outreach-Programm (Evangelisation) führen, welches ein Jahr andauern wird.
Von Berlin aus wird die Salbung des Versammelns in die ganze Nation freigesetzt werden. Es wird sogar eine Versammlung von Engeln im Land geben, um das freizusetzen. Dies ist die Zeit für Deutschland, sich in eine Salbung des Versammelns hineinzubewegen. Diese Salbung wurde sogar von anderen Nationen hinweggenommen und so kommt sie jetzt nach Deutschland, und Deutschland wird führend sein in Bezug auf Versammlungen.
Hier angeschlossen zu sein, wird die Salbung zu versammeln auslösen, und auch diejenigen, die zu diesem Wochenende hierhergekommen sind, werden berührt sein von einer Salbung, an ihren eigenen Orten zu versammeln. Das Betreten dieser Stadt wird diese Salbung freisetzen, denn Gott ist durch Seinen Geist an diesen Ort gekommen, um dies zu bewirken.
Im Mai 2002 veröffentlichte Rick Joyner ein Wort über Deutschland:
Deutschland ist eine der strategischsten Nationen der Welt, sowohl in geistlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht, und es wird wieder zu einer bedeutenden militärischen Kraft werden. Es ist ein Nation von Menschen voller Tatendrang, die eine Vision braucht. Ohne eine klare und edle Vision werden sich die Wurzeln des Rassismus, der nationalen Intoleranz von Minderheiten und Ausländern, des Zorns und der Grausamkeit wieder erneut tief in die deutsche Kultur eingraben und dadurch versuchen, seine Zukunft zu bestimmen. Wenn es von einer starken und edlen Leiterschaft geführt wird, kann Deutschland eine mächtige Kraft zum Guten in der Welt werden und in den vielen ethnischen Konflikten in Europa und dem Nahen Osten Heilung bewirken. Eines wird Deutschland gewiss nicht sein: es wird nicht neutral sein.
Es liegt eine Berufung auf Deutschland, weiterhin ein führender Kopf in der Reformation der Gemeinde zu sein. Aus diesem Grund versucht der Feind religiöse Intoleranz und Misstrauen gegen jegliche religiösen Gruppen zu schüren, die nicht der offiziellen Linie folgen, um damit die größte Bestimmung dieser Nation zu vereiteln.
In Deutschland stehen gerade viele neue geistliche und politische Leiter auf, die wirklich von einer ganz neuen Art sind. Sie haben geduldig auf ihre Zeit gewartet und sind währenddessen in ihrer Vision und Entschlossenheit immer mehr herangereift. Sie werden in Kürze bereit sein zu leiten. Aber es wird eine große Schlacht zwischen den Kräften der Freiheit und denen der Intoleranz und Tyrannei geben. Die Richtung, welche die Regierung bezüglich religiöser Freiheit einschlagen wird, wird auch die Richtung sein, die sie hinsichtlich politischer Freiheit gehen wird. Deutschland wird entweder wirkliche Freiheit erleben, oder erneut unter Unterdrückung kommen.
Wenn Deutschland sich für Freiheit entscheidet, dann gäbe es ein moralisches Zentrum im kulturellem Herzen Deutschlands, das stark genug wäre, die moralische und geistliche Verschmutzung nicht länger zu dulden, die in weiten Teilen Europas gegenwärtig zur Normalität geworden ist. Deutschland wird dann beginnen, einen anderen Kurs als der Rest Europas einzuschlagen. Deutschland besitzt von allen Nationen der Erde eines der größten Potentiale, um eine freie Gesellschaft aufzubauen, die nicht der moralischen Korruption und Verschmutzung unterliegt. Von allen Menschen der Welt, die in ihrem Herzen ein Gesetz tragen, sind die Deutschen ganz weit an der Spitze. Sie wollen das Richtige tun, und wenn sie die richtige geistliche und politische Leiterschaft besitzen, können sie zu einer der moralisch großartigsten Nationen der Erde werden.
Die größte Gefahr für solch ein starkes und einfallsreiches Volk ist, wenn der Teufel sieht, dass er es in einer bestimmten Sache nicht mehr aufhalten kann, dann wird er versuchen, hinter es zu gelangen, um es zu weit nach vorn zu stoßen. Für diese Nation es wird immer eine Gefahr darstellen, reaktionär und extremistisch zu werden, doch seine Berufung liegt darin, eine Nation von edlem und entschlossenem Handeln zu sein.
Obwohl Satan versucht hat, seinen Thron im Herzen Deutschlands zu errichten, werden die Deutschen zu den Ersten gehören, die auf das Evangelium des Königreichs Gottes antworten und ihre Knie vor dem Thron des Königs der Könige beugen werden. Deutschland ist dazu berufen, Leben und Heilung zu all jenen Orten zu bringen, an denen der Teufel es gebraucht hat, Tod und Zerstörung zu verbreiten.
Deutsche Leiter werden sich eines Tages mit den geistlichen Leitern Großbritanniens und Russlands vereinen, um ein dreisträngiges Seil zu bilden, das nicht leicht zerrissen werden kann. Deutschland wird außerdem einer der größten Freunde der Bestimmung Gottes für Israel und das jüdische Volk sein. Israel wird Deutschland lieben und Deutschland wird Israel lieben. Diese beiden Nationen sind sich ähnlicher, als irgend sonst zwei Nationen auf Erden zu dieser Zeit, und in Kürze werden sie einander auf wunderbare und mächtige Weise »entdecken«.
Im Mai 2003 habe ich selbst dieses Wort empfangen und als »Brief an die junge Generation« veröffentlicht (Auszüge):
Niemand verachte deine Jugend, vielmehr sei ein Vorbild der Gläubigen im Wort, im Wandel, in Liebe, im Glauben, in Keuschheit! (1. Timotheus 4:12)
Du, junge Generation (nicht nur, aber auch) in Deutschland, stehst an der Schwelle eines Aufbruches, der in der Geschichte seinesgleichen sucht. Du wirst, so wie Paulus es im zitierten Vers dem Timotheus nahelegt, zu einem Vorbild der Gläubigen werden. Was macht mich so sicher in dieser Aussage? Vor allem das, was ich in dir sehe und miterlebe, neben dem, was zahlreiche prophetisch begabte Christen seit längerem ankündigen. Die Prophetien beginnen, sichtbare Realität zu werden. Es beginnt erst, aber die Anfänge lassen bereits ahnen, dass etwas von einer Dimension auf uns als Gemeinde Jesu Christi zukommt, was wir bisher vielleicht geträumt, aber nicht wirklich erwartet haben.
In Markus 10 lesen wir über die Begegnung Jesu mit einem Jugendlichen aus gutem Hause. Dieser junge Mann wollte wissen, was er zu tun habe, um das ewige Leben zu erben. Die Gebote hatte er gehalten und seine Frage nach dem ewigen Leben deutet darauf hin, dass er sich durchaus Gedanken über Gott und das Leben nach dem Tod machte. Falls du die Geschichte nicht kennst, lies sie nach und beachte den Zusammenhang. Allzu oft wird diese Begebenheit eingeschränkt auf die Frage des Reichtums. Dabei geht es im Kern gar nicht darum, dass irdischer Besitz uns hindern kann, Jesus nachzufolgen (was durchaus stimmt).
Der Kern der Frage Jesu war und ist noch heute: »Bist du bereit, alles andere der Beziehung zu mir unterzuordnen und in deinem Leben keine Priorität über mir zuzulassen?«
Jesus erklärt nach dieser Begegnung seinen Jüngern (Markus 10:29 – 31): Da ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach empfängt, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker unter Verfolgungen und in dem kommenden Zeitalter ewiges Leben. Aber viele Erste werden Letzte und Letzte Erste sein.
Was immer wir gegebenenfalls aufgeben: Das, was Gott uns schenken möchte, wird um ein Vielfaches besser sein. Was unserem Herzen und Verstand so wichtig erscheint, kann jederzeit zerbrechen und verloren gehen. Wenn wir es bereits aufgegeben haben, dann wird der Herr uns erstatten, was immer für unser Leben und unseren Dienst notwendig ist, selbst, wie Jesus in dem eben zitierten Abschnitt fast nebenbei einfügt, unter Verfolgungen. Wenn dein Leben Gott gehört, dann hast du ja nichts zu verlieren, da dir nichts mehr gehört.
Was ich in euch, der jungen Generation sehe, ist dieser Eifer für Gott, dieses Ordnen der Prioritäten. Immer mehr junge Menschen werden verwandelt in Knechte und Mägde, die alles und jedes gerne und voller Freude dem Willen ihres Herrn unterordnen. Immer mehr Jugendliche und Kinder sehnen sich nach nichts so sehr, als nach der tiefen intimen Gemeinschaft mit Gott. Dafür stehen sie eine Stunde früher auf, dafür wachen und beten sie nächtelang, dafür verzichten sie auf das, was in der Welt als Entspannung und Freizeitgestaltung unverzichtbar ist.
Deshalb erscheint es mir mehr als wahrscheinlich, dass diese junge Generation in der Lage sein wird, geistlich etwas zu bewegen – oder besser gesagt: Gott wird durch euch etwas bewegen. Euch gilt das Wort Jesu: Bei Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich. Gott wird euch mit Wundern und Zeichen bestätigen, die uns älteren Christen den Atem rauben. Ihr werdet zu einem Vorbild der Gläubigen im Wort, im Wandel, in Liebe, im Glauben, in Keuschheit! (1. Timotheus 4:12)
Das wird euch allerdings nicht leicht gemacht. Manche werden Einspruch erheben, weil sie beobachten, dass die Dinge geschehen, die sie jahrzehntelang gepredigt aber nie erlebt haben. Man nennt das auch Neid.
Euch werden Fehler passieren und die wird man den Jugendlichen vorwerfen und immer wieder unter die Nase reiben. Man nennt das auch Schadenfreude.
Manche werden versuchen, die junge Generation in die Regelwerke und etablierten Strukturen der traditionellen Kirchen und Gemeinden hinein zu zwingen. Man nennt das auch Gesetzlichkeit.
Jede Erweckung, jedes übernatürliche Wirken Gottes in der Geschichte hat solche bösen Reaktionen hervorgerufen. Leider wird es jetzt nicht anders sein. Wir können aber hoffen und beten, dass die Zahl der geistlichen Väter und Mütter überwiegen wird. Ich meine damit erfahrene Christen, die selbst ausgesondert sind für Gott und aus dieser Position direkt am Herzen Gottes heraus die jungen Menschen aufbauen, liebevoll korrigieren und vorwärtsbringen und vor allem anderen im Gebet und mit ihrem Segen unterstützen werden.
Liebe junge Generation, lass dich bitte anstecken von dem Feuer, das aus der Gegenwart Gottes kommt und dir die Kraft geben wird, Deutschland zu einem Land zu machen, in dem man die Herrlichkeit Gottes nicht mehr übersehen kann. Und lass dir dieses Feuer nicht von Kritikern und Neidern rauben. Lass dir von Vätern und Müttern helfen, die dich lieben und
segnen und stützen.
Und nun, im Mai 2006, sagte Todd Bentley in Lakeland (Auszüge):
Der Herr sagte: Ich spreche mit dir mal über diese Leute aus Deutschland, weil eine große Erweckung in die Strassen Deutschlands kommt, geradezu auf die Marktplätze, eine große Heilungserweckung, es wird ein weiteres Jesus-Woodstock sein. Dort werden großartige Heilungsfestivals in ganz Deutschland sein, und ich sah die Kraft Gottes herausbrechen, selbst in den Cafés. Die Erweckung, das Leben der Erweckung in Deutschland, wird eine Sache der jungen Leute sein, und man kann diese jungen Leute nicht aufhalten.
In Deutschland wird das Feuer Gottes herabkommen und sie werden die Strassen der Städte erleuchten, macht euch bereit, diese Berichte vom Ausbrechen einer Erweckung in den Strassen Deutschlands zu hören, vor allem die jungen Leute.
Deutschland ist am Start! Ihr denkt, die Jesus-People waren etwas Besonderes. So etwas kommt nach Deutschland. Und die jungen Leute sind radikal und bereit für das Feuer, und ihr könnt sie nicht aufhalten.
Lasst mich euch erzählen, was ich sah, das Feuer. Ich hatte eine offene Vision darüber, in den letzten fünf Tagen und ich sagte: »Gott, ich weiß nicht, ob ich das wirklich sehe.« Und dann sah ich es wieder. Ich sah es wieder.
Deutschland ist hungrig, Deutschland ist hungrig. Ich hatte auch heute diese wiederkehrende Vision. Es waren Leute da, die überall in den Straßen von Berlin Feuer entzündet haben. In diesen Cafés, auf den Straßen. Dort finden die größten Wunder statt, direkt auf dem Marktplatz. Und da waren so viele junge Leute, die wie Petrus und Johannes waren, und da waren seit der Geburt verkrüppelte Menschen, die geheilt wurden. Einfach auf den Straßen der Stadt. Direkt auf den offenen Plätzen, und dort war öffentliches Gebet und Festivals.
Damit schließt sich der Kreis zu Gwen Shaw im Jahr 1987: »Petrusse und Johannesse« hat sie es damals formuliert. Sie sprach von »Feuer und Heilung«. Über zwanzig Jahre später sieht Todd Bentley nun das, was sie damals gesehen hat.
Wer bis hierher aufmerksam gelesen hat, wird feststellen, dass sich einiges immer wieder findet. Deutschland und Israel zum Beispiel, aber auch das Bild von Feuer und Licht kehren immer wieder, auch die Kinder und Jugendlichen werden nicht nur einmal erwähnt.
Ich habe inzwischen verstanden, dass die Zeitmaßstäbe Gottes sind nicht immer deckungsgleich mit unseren menschlichen Vorstellungen sind. Zumindest nicht mit meinen. Ich habe ebenso gelernt, dass Gottes Verheißungen eintreffen und dass es sich lohnt, daran festzuhalten. Ich freue mich auf das, was wir erleben werden, selbst wenn mein »jetzt« nicht das »jetzt« Gottes ist.
P.S.: Die meisten oben zitierten texte sind hier zu finden: Lagerhalle Lehre auf Pray.de / Lagerhalle Prophetie auf Pray.de. Die Prophetie von Todd Bentley unter anderem hier: Die Lakeland-Prophetie auf Deutsch
Mann, Mann … möge es kommen!
Jesus, mach’ uns bereit!
Danke für die Prophetie von Gwen Shaw. Darin ist ein fehlendes Teil zu der Prophetie von Arndt Kischkel. Nimrod.
Nach der Kenntnisnahme von Arndt Kischkels Prophetie kurz nach 2001 erhielt ich spontan in einem GoDi einen Bildeindruck dazu. Teile daraus erwähne ich hier:
Das Brandenburger Tor hat 6 Säulen, eine 4. innere Säule muss noch benannt werden: finanzielle Machtstrukturen einer bestimmten Quelle, die grundsätzlich Ungeistliches zur Geburt bringen will.
In der Quadriga steht Nike, die Siegesgöttin im Gegensatz zum Sieg des HErrn Jesus, aber sie ist nicht allein.
Nachdem alle vier Säulen behandelt waren, brach die Deckplatte ein und aus dem stürzenden Wagen erhob sich eine finstere Macht, ihres Versteckes beraubt.
Bitte prüft dieses.
lg
Deborah
Hmm, was die Prophetien betrifft, sind sie doch alle sehr allgemein gehalten. Feuer, Licht und Erweckung unter Jugendlichen kommen wohl in fast allen Prophetien vor. Das ist doch nichts besonderes.
Als Prophetie versteh ich ja weniger „in die Zukunft zu sehen“, sondern Einblicke von Gott, die uns zum Handeln auffordern. Aber hier? Was nützt es mir zu wissen, dass „bald“ (morgen oder in 100 Jahren) in Deutschland „Erweckung“ stattfindet?
Oft hab ich das Gefühl, dass jeder „Prophet“ der nach Deutschland kommt, unbedingt eine Prophetie loswerden muss (vielleicht die Erwartungshaltung) und sich dann halt was aus den Fingern saugt, was er selber mal über Deutschland gehört hat (da kommt manchmal auch schon einiges durcheinander). Meistens wird dann halt „Erweckung“ prophezeit. Damit kann man nichts verkehrt machen und alle freuen sich – Mission gelungen.
Sorry, wenn ich etwas sarkastisch bin, aber ich kann damit nicht viel anfangen. Was meinst du damit, wenn du sagt, dass wir „dran festhalten“ sollen?
@Dirk: Amen!
@Deborah: Ich halte Deine Deutung für möglich, bin aber nicht derjenige, das zu beurteilen. Wenn Du Dich im Gebet in diese Richtung geführt siehst, dann bete in dieser Richtung. Aus vielen Jahren im Gebetsbereich weiß ich, wie wichtig das begleitende und vorbereitende Gebet ist. Danke dafür!
@senfkorn: »Erweckung« heißt für mich in erster Linie, dass eine schlafende Christenheit aufwacht. Mehr oder weniger unsanft geweckt wird. Warum? Damit sie wieder das tut, was ihr Auftrag ist: Geht hin… verkündet das Evangelium… heilt die Kranken…
Solche Prophetien sind dabei Fingerzeige, in welcher Richtung die Beter beten sollten und gleichzeitig Vorbereitung für die bereits Gläubigen auf kommende Aufgaben.
Es wird ja nicht so sein, dass wir zuschauen, wie im Kino (…und alle freuen sich – Mission gelungen….). Da wird es viel zu tun geben, mit der und aus der Kraft des Heiligen Geistes. Sicher wird es auch die kritisierenden Zuschauer geben, aber zu denen möchte ich eher nicht gehören.
P.S. @senfkorn: Zumindest »Die Mauer wird fallen« war doch konkret genug oder?
Krass!
Krass. Auf Prophetien muss man auch abwarten geduldig sein
und trotzdem tätig sein im Gehorsam auf Gott.
@Robert: Das Volk Israel hat ziemlich lange auf die Erfüllung der Verheißung gewartet. 40 Jahre in der Wüste rumgestiefelt…
Manchmal frage ich mich, ob nicht auch wir im Wege stehen, vielleicht ginge es ja auch schneller?
Krass. Auf Prophetien muss man auch abwarten geduldig sein
und trotzdem tätig sein im Gehorsam auf Gott. Es is aber noch
viel viel mehr als „nur“ diese Schriften oder Prophetien. Die Christen müssen lernen beweglich im Denken sein über den eigenen Tellerrand hinaus. Das Christentum ist noch viel mehr als wir uns vorstellen.
@Günter ich meine die Verschleierung die jetzt in Israel betrifft.
Natürlich ginge es schneller. Je schneller desto besser. Damit endlich auch in Deutschland „es los geht.“
[...] schon voll durch. Und auch die Lakelandgeschichte lass ich unberührt am Rande stehen, sowohl den Bericht von Günter als auch die Übersetzung bei Storch. Warum eigentlich? Ist das nicht für mich dran, wie man so [...]
Kenneth Copeland hat 1986 auch prophezeit, das die Berliner Mauer fällt. Er hat damals noch mehr gesehen. Hat sich aber nicht getraut alles zu sagen. Weil es die damaligen Zeitgenossen nicht geglaubt hätten