Zuerst dachte ich: Na ja, die paar Fragen… – aber dann hat es doch länger gedauert und mehr Nachdenken beansprucht, als ich zunächst glaubte, diese paar Fragen zu beantworten. Machen Sie mal selbst den Test – Sie werden sehen, so leicht ist das gar nicht.
Was gefällt Ihnen an sich besonders?
Dass ich nach dem Hinfallen wieder aufstehe.
Welche politischen Projekte würden Sie gerne beschleunigt / verwirklicht wissen wollen?
Dass jeder, der mit ehrlicher Arbeit den Lebensunterhalt bestreiten möchte, auch die Gelegenheit dazu hat.
Was treibt Sie an?
Glaube, Liebe, Hoffnung.
Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Orden verleihen?
Meiner Frau Eva, weil sie mich kennt und trotzdem liebt.
Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?
Die eigene Leistung vermag ich nicht objektiv genug zu beurteilen, um diesbezüglich Auskunft zu geben. Und überhaupt, das mit dem Stolz ist so eine Sache…
Als Kind wollten Sie sein?
Old Shatterhand.
Wie und wo können Sie am besten entspannen?
Auf dem Sofa liegend, mit Kopfhörern und Musik von einer CD.
Was ist für Sie eine Versuchung?
Etwas zu kaufen, ohne dass ich es wirklich notwenig brauche.
Was war Ihr schönster Lustkauf?
Ein Chrysler LeBaron Cabriolet Baujahr 1988 für meine Frau, obwohl der Opel noch völlig in Ordnung war.
Welche Lieder singen Sie gern und wo?
Allerlei von Bob Dylan, je nachdem, wo es passt. Neulich im KaDeWe auf der Suche nach einer Rolltreppe, die abwärts statt aufwärts fährt: There must be some way out of here, said the joker to the thief…
Schenken Sie uns eine Lebensweisheit
Eine sanfte Antwort wendet Grimm ab, aber ein kränkendes Wort erregt Zorn. Die Zunge der Weisen fördert Erkenntnis, aber der Mund der Toren läßt Narrheit sprudeln. (Sprüche 15, 1&2)
Für welche Maler würden Sie viel Geld ausgeben?
Für keinen.
In welchen Städten würden Sie gerne leben?
Da, wo ich lebe: Berlin.
Was können Sie besonders gut kochen?
Mit Käse und Schinken gefüllte Pfannkuchen.
Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?
Creme-Sahnetorte mit viel extra Sahne.
Mit wem würden Sie gerne einen Monat lang tauschen?
Da fällt mir niemand ein.
Hier können Sie drei Bücher loben und damit empfehlen
Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben – das bislang bewegendste Buch, das ich gelesen habe.
Stephen King: The Stand – die beste und fesselndste Umsetzung der biblischen Endzeitprophetien in Literatur, die es gibt.
Thomas Mann: Zauberberg – Thomas Mann ist für mich der bisher beste deutsche Schriftsteller, dies ist sein bestes Buch, dicht gefolgt von den Buddenbrooks
Wo bleiben Sie beim Zappen hängen?
Ich zappe nicht, sondern wähle gezielt Sendungen aus, die mich interessieren. Meine Zeit kann ich wahrlich mit interessanteren Aktivitäten und Passivitäten füllen als mit Fernsehkonsum.
Wo zappen Sie weg?
Siehe vorige Antwort.
Ihre Lieblingsschauspielerin?
Sandra Bullock.
Ihr Lieblingsschauspieler?
Tom Hanks.
Welche Fernsehsendungen gehören wieder auf den Monitor?
Loriot – obwohl ich ihm natürlich seinen Ruhestand nicht neiden möchte.
Rockpalast - mit den grandiosen Rocknächten life von irgendwo.
Maybritt Illner, Sabine Christiansen oder Sandra Maischberger – wen bevorzugen Sie?
Ich kenne von den genannten nur die mittlere Dame, die ich allerdings auch nicht bevorzuge.
Ihre Lieblingsfigur in der Geschichte?
Eine Lieblingsfigur habe ich nicht.
In welcher Geschichtsepoche bzw. bei welchem historischen Ereignis wären sie gerne dabei gewesen?
Ich bin sehr zufrieden mit dem hier und jetzt.
Mit wem würden Sie gerne einen Abend mit Smalltalk und Restaurantbesuch zum Kennen lernen verbringen?
Stephen King.
Bob Dylan
Leonard Cohen
Was sagt man Ihnen nach?
Dass ich Humor habe.
Was mögen Sie an sich gar nicht?
Dass ich mich mündlich lange nicht so ausdrücken kann wie schriftlich.
Fragen (C) FOCUS, Antworten (C) Günter J. Matthia
Stark! – Was moderne Kommunikation und eine gehörige Portion Mut von Menschen wie z.B. „micwen“ möglich machen! (…) Bis zum heutigen Gottesdienst hatte ich Ihren Namen noch nirgendwo gelesen. Ihren Antworten Im focus-Interview zu Folge erscheinen Sie mir so, als stehen Sie mit beiden Beinen mitten im Leben, lpeppip eben, ein Typ mit Biss, der mein Interesse weckt. Ich freu mich auf den Abend in Wilkau. Schön, dass ein Städter unsere Provinz besucht und möglichst viele bereichern kann.
So Gott will, sehen wir uns.
Herzliche Grüße nach Berlin
von Corina
Hallo Corinna,
ich freue mich schon auf die »Provinz« und vor allem die vielen Menschen, die ich dort kennen lernen werde.
Ich habe zwar keine Ahnung, was ein »lpeppip« sein mag, bin es aber gerne, wenn’s für Sie so in Ordnung ist.
Bis dann, herzliche Grüße!
Günter